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Modernes Wohnhaus in München

Einfamilienhaus

Einfamilienhaus Modernes Wohnhaus in München
Modernes Wohnhaus in München
Geschossanzahl:
2
Wohnfläche:
178,51 m2
Dachneigung:
30 %
Dachform:
Satteldach
Hausbreite:
15,61 m
Hauslänge:
10,93 m

Passt das Haus auch auf mein Grundstück?

Das Haus gefällt mir, aber ich brauche noch ein Grundstück.

Wohnvergnügen der besonderen Art

Erfahrungsbericht Familie Stegbauer

Warum Fischer-Haus?

Unser großer Traum war schon seit vielen Jahren ein Einfamilienhaus „selbst" zu bauen. „Selbst" bauen soll in diesem Sinne nicht handwerklich verstanden werden - da haben wir eher zwei linke Hände - sondern ein Haus selbst zu planen und nach unseren Wünschen zu verwirklichen.

Die Voraussetzungen dafür waren wirklich gut, da wir ein Grundstück in München unser Eigen nannten und so sahen wir uns im Frühjahr 2013 das erste Mal in Poing die Musterhausausstellung an.

Obwohl wir noch nicht einmal vierzig waren, war unser erster Zugang in Poing ein Vortrag zum Thema „altersgerechtes Bauen", denn schließlich wollen wir auch in vielen Jahren noch in unserem Haus wohnen können. Von der Innenarchitektin, die den Vortrag hielt, ließen wir uns auch einen ersten Planungsentwurf erstellen, der den Vorgaben eines altersgerechten Hauses entsprechen würde.

Schnell wurde uns innerlich klar, dass wir unseren Traum nur mit einem „Generalunternehmer" in welcher Form auch immer erfüllen würden können - wer beruflich stark eingespannt ist, benötigt Unterstützung bei der Koordinierung aller Arbeiten. Eine der großen Fragen war für uns zu Beginn, ob wir in Stein oder mit Holz bauen sollten. Traditionell wird in Bayern ja immer noch überwiegend mit Ziegeln gebaut, der Holzfertigbaubranche hängt der Ruf des „billigen Bauens" nach. Wir verbanden, ehrlich gesagt, am Anfang die „Pappendeckelhäuser" in den USA damit. In der Musterhaussiedlung in Poing wurden wir eines besseren belehrt, wobei bereits auch hier große qualitative Unterschiede zu erahnen sind.

Interessanterweise war das von uns abgerissene Haus auch schon ein Holzhaus (Baujahr 1924). Die ganze Familie hatte das stets gute Raumklima gelobt, aber die praktischen Unzulänglichkeiten waren unübersehbar (z. B. konnte man in der Küche keine Hängeschränke anbringen). Unsere diesbezüglichen Rückfragen und Bedenken konnten aber bereits zu diesem frühen Zeitpunkt von vielen Firmen ausgeräumt werden.

Angebote für unser neues Haus haben wir nur von mittleren oder größeren Firmen erstellen lassen, bei denen wir den Eindruck hatten, dass Qualität und Leistung stimmen. Fischer-Haus kam in die Auswahl, da einerseits das Musterhaus in Poing ansprechend gestaltet ist - die klaren Grundlinien überzeugten uns (und finden sich jetzt auch in unserem Haus wieder J) und andererseits das klare Bekenntnis zu Energiestandards gesetzt wird - KfW 40 war vor fast drei Jahren keineswegs Standard für alle gebauten Häuser einer Firma.

Letztlich hat uns dann auch die Angebotserstellung überzeugt - vom ersten Telefonat mit Herrn Schröder, bei dem er uns abends müde auf der Couch erwischt hat - und das Herr Schröder trotzdem freundlich und überzeugend geführt hat. Sehr positiv war auch, dass das Angebot sehr detailliert war und bereits auf Grundlage eines Architektengrundrisses erstellt wurde. Letztlich sind wir mit den Kosten für das Haus auch weitgehend ausgekommen - Herr Schröder hat hier ein „ehrliches Augenmaß" betrieben. Trotzdem sollte jedem „Häuslebauer" klar sein - es kommen immer Mehrkosten auf einen zu - mal sind es Behörden, die für irgendetwas hundert Euro hier, fünfzig Euro da wollen oder man sieht auch selbst etwas, das jetzt eben trotzdem wichtig ist, weil es nachträglich nur mit viel Aufwand anders zu gestalten ist.

Was wir bereits in dieser Phase lernten, war, auf unser „Bauchgefühl" zu vertrauen. Viele technische Details kann man als Laie nicht abschätzen und auch die Kosten für ein Haus variieren von Anbieter zu Anbieter - bei dem einen ist dieses teurer, bei dem anderen jenes. Ein echter Vergleich ist aufgrund der Komplexität kaum möglich. Daher fiel die Entscheidung für Fischer-Haus tatsächlich aus dem Bauch heraus, weil wir ein gutes Gefühl bezüglich der Qualität hatten. Bislang wurden wir diesbezüglich auch nicht enttäuscht. Herr Schröder hat uns in dieser Zeit (und auch während der Bauphase) immer wieder positiv beratend zur Seite gestanden.
Am Ende waren nur mehr zwei Anbieter „im Rennen". Letztlich wurde es ein Fischer-Haus, da

  • Frau Hauser eine sehr angenehme Architektin ist, die unsere Wünsche stets berücksichtigte und mit ihren klar gegliederten Entwürfen unseren Vorstellungen einer Geradlinigkeit sehr entgegenkam.
  • Fischer-Haus vorwiegend Materialien von großen Herstellern verbaut - z. B. die Isolierung von Knauf-Insulation.
  • Fischer-Haus eine bayerische Firma ist und wir unser Haus nicht von „sonst woher" geliefert bekommen wollten.
  • Herr Schröder uns immer fair beraten hat und stets als Ansprechpartner zur Verfügung stand.

So erfolgte im Dezember 2013 die Vertragsunterzeichnung des Werkvertrags von Fischer-Haus sowie mit dem Kellerbauer, den Fuchs-Betonwerken. Herr Schröder hat auch dieses Angebot für uns in die Wege geleitet, was wir sehr hilfreich fanden. Wer hat schon Fachkenntnisse bei der Auswahl von Kellerbauern? Auch die Kooperation der beiden Firmen während der Bauphase hat gut geklappt, als es schlussendlich doch noch eine Woche Verzögerung bei der Fertigstellung des Kellers gab und dann auch bei Fischer-Haus der Termin nach hinten geschoben werden musste.

In den kommenden Wochen beschäftigten wir uns viel mit dem Thema „elektrische Ausstattung" - soll es eine Hausautomation sein und wenn ja, welche? Außerdem musste die Lage der Steckdosen, Lampen, LAN-Anschlüsse etc. geplant werden. Herr Schröder vermittelte uns auch hier den Kontakt zu einem Elektriker, Herrn Dienst, der uns beriet und letztlich auch die gesamte Elektrik im Haus einbaute – es wurde eine Hausautomation von „Busch-Jäger". Wer ein individuelles Haus bauen möchte, muss natürlich auch alles selbst festlegen - im Gegensatz zu einem Haus von der Stange. Herr Schröder riet uns, frühzeitig mit der Bemusterung zu beginnen, was wir zunächst belächelt haben.

Im Nachhinein waren wir sehr froh, dass er uns für Ostern 2014 schon einen ersten Bemusterungstermin vereinbart hatte. Zu diesem ersten Termin war er auch anwesend und stand einen Vormittag beratend zur Seite. Ansonsten hat uns auch Frau Beer von Fischer-Haus gut durch die Bemusterung geführt. Nachdem man wirklich alles selbst und relativ schnell entscheiden muss, wäre es gut gewesen, vorher über einige Punkte Bescheid zu wissen - für uns wäre es hilfreich gewesen, das 35-seitige Bemusterungsprotokoll schon vorher sehen zu können. Bei einigen Fragen hätten wir uns dann leichter getan, z. B. welchen Putz wir an den Wänden haben möchten. Wir haben dann letztlich für die Bemusterung auch vier Tage gebraucht - wir waren zu Ostern zwei Tage in Bodenwöhr, haben in den kommenden Wochen an zwei Nachmittagen bei Richter+Frenzel in Gräfelfing alle Bäder ausgesucht und haben zu Pfingsten noch einmal zwei Tage in Bodenwöhr verbracht. Hier haben wir an einem Vormittag alle Fliesen bei „Fliesen Fritsch" ausgesucht. Für uns war es toll, dass wir außer den relativ wenigen vorhandenen Fliesen in der Bemusterungsausstellung noch eine riesige Auswahl im Fliesenfachgeschäft hatten.

Der Verkäufer hier hat uns detailliert nach unseren Wünschen befragt und dementsprechend Musterfliesen gezeigt - bei einer Auswahl von tausenden von Fliesen hätten wir ansonsten „den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen". Durch die tolle Beratung des von Frau Beer ausgesuchten Fliesenverkäufers haben wir in vier Stunden alle Fliesen ausgesucht. Mit der Auswahl der Fliesen sind wir auch heute, nachdem wir seit fast einem Jahr glücklich in unserem Fischer-Haus leben, noch sehr zufrieden. An den beiden Tagen nach Pfingsten sind wir dann auch noch einmal alle „schwierigen" Punkte durchgegangen, z. B. fehlte uns noch eine Tür zwischen Garage und Haus. An dieser Stelle auch noch einmal ein Dankeschön an Frau Beer für ihre Geduld sowie auch ihren zusätzlichen Einsatz, wenn etwas aus dem „Standard"-Angebot nicht passte und sie uns individuelle Angebote anderer Firmen heraussuchte. Zudem blieb an diesen beiden Tagen dann auch noch Zeit für eine Werkführung, denn schließlich wollten wir ja auch noch sehen, wie unser Fischer-Haus entstehen würde.

Im Sommer 2014 beschäftigten wir uns mit dem Thema „Abriss" - auch hier war es gut, ein Paketangebot mit Unterstützung von Fuchs-Beton zu haben - die Baubranche boomt und es war wirklich schwierig einen geeigneten Abrissunternehmer zu finden.

Am 1. September 2014 war es dann so weit - die Stadtwerke nahmen das alte Haus vom Strom, Gas und Wasser, die Abrissarbeiten begannen ... und damit eine spannende Bauzeit, die aber vor allem im Nachhinein als unglaublich kurz erscheint - nur fünfeinhalb Monate später, am 13. Februar 2015 haben wir das erste Mal in unserem Fischer-Haus übernachtet.

Abriss, Neuaushub und Kellerbau dauerten knapp zwei Monate - wenn wir die Fotos von damals ansehen, erscheint es uns fast unwirklich und Ende Oktober 2014 war der große Tag gekommen - das „Haus stellen" konnte beginnen - unglaublich, was jetzt an jedem Tag geschah. Innerhalb von vier Tagen stand das Haus und das Dach war gedeckt. Welch' Spannung, das erste Mal im neuen Haus zu stehen, zu sehen, wie der Planungsentwurf in „echt" aussieht.

Ein paar Tage später folgte eine riesige Ernüchterung - im Wohnzimmer und in der Garage tropfte das Wasser aus der Decke!!! In diesen Bereichen haben wir Flachdächer. Es hatte das erste Mal geschneit und die Flachdächer waren nur provisorisch abgedeckt. Das Tauwasser suchte sich seinen Weg durch die Provisorien und tropfte nun ins Wohnzimmer. Unser schönes trockenes Fischerhaus, das bei bestem Wetter gestellt worden war, war feucht geworden L. Auf meinen Panikanruf hin kam aber Herr Zajsek, unser Bauleiter, umgehend vorbei (obwohl es Freitag Nachmittag war) und legte alles erst einmal provisorisch trocken. Er organisierte auch für die kommende Woche die Spenglerarbeiten sowie Bautrockner, so dass alles wieder komplett austrocknete J. Das war aber wirklich das einzige Mal, dass etwas komplett aus dem Ruder gelaufen war, alles andere lief unglaublich glatt und gut! Wenn man da andere Baustellengeschichten hört, die auch in den Medien verbreitet werden …

Die Mitarbeiter von Fischer-Haus (und deren Subunternehmer) waren stets ansprechbar, freundlich und fleißig bei der Sache. Wir waren zwar fast jeden Tag auf der Baustelle, haben nachgefragt, uns Dinge erklären lassen - aber es wäre auch ohne unsere Anwesenheit gut geworden. Zunächst lief es noch etwas langsamer - zumindest kam es uns so vor - denn jetzt wurden viele Details verlegt, die man nicht (oder nur wenig) sieht: Sanitärrohinstallation (Rohre für Wasser und Abwasser), Heizungsanlage im Keller, Fußbodenheizung, Rohre für Lüftungsanlage und der Estrich wurde gegossen. Dieser muss zuerst getrocknet werden: das Haus wird auf über 30 Grad aufgeheizt und wir mussten mindestens zweimal am Tag komplett durchlüften. Rund um Weihnachten kamen die Maler, die zunächst alle Spachtelarbeiten zwischen den Trockenbauplatten erledigten - eine mühsame Arbeit, die die beiden Herren aber mit stoischer Ruhe vollbrachten.

Im Januar ging dann alles „Schlag auf Schlag": das ganze Haus bekam Fußbodenbeläge (im Erdgeschoss und Keller Feinsteinzeug bzw. Fliesen, im Obergeschoss Parkett), die Bäder wurden gefliest und die Sanitärobjekte eingebaut, die Innentüren wurden eingesetzt und fertig war das Fischer-Haus. In den letzten drei Wochen bekam man wirklich jeden Tag staunende Augen über das, was alles entstand. Was wir an dieser Stelle leider nicht eingeplant hatten: wir mussten vor dem Umzug noch Fliesen und Fenster reinigen - die Reinigung vom Gröbsten war erfolgt, aber so konnte man immer noch keine Möbel daraufstellen. An diesen arbeitsreichen Abenden hätten wir uns gewünscht, zumindest vorher Bescheid zu wissen - so hätten wir entsprechend planen können oder uns eine professionelle Baureinigung organisiert.

Am Wochenende vor dem Umzug haben wir noch eine „Hausparty" mit Herrn Schröder veranstaltet - er bat darum, Interessenten einladen zu dürfen und brachte fränkische Spezialitäten mit. Auch für uns war es spannend, unser Traumhaus anderen zeigen zu dürfen, die ihren Traum ja noch vor sich haben.
In der kommenden Woche wurden noch die Küche sowie unsere Garderobenschränke eingebaut. Auch einige Möbel wurden bereits geliefert, so dass wir kurz vor Fasching beschlossen, dass wir schon ein vorab in unser neues Haus einziehen könnten. Nachdem die Schlafzimmermöbel aber noch nicht da waren, mussten wir vorübergehend auf der schon gelieferten Couch schlafen. Man bemerkt ein Wohlfühlen von Beginn an. In der kommenden Woche stand dann am 18. Februar nach gerade einmal fünfeinhalb Monaten Bauzeit der vollständige Umzug in unser neues Heim an.

Jetzt wohnen wir mittlerweile seit fast einem Jahr in unserem neuen Haus und sind wirklich sehr zufrieden. Im Frühjahr wurde das Haus außen noch verputzt, im Sommer fiel einmal der Rollo im Schlafzimmer aus – das wurde von den Mitarbeitern von Fischer-Haus aber schnell wieder behoben. Mittlerweile ist auch der Garten angelegt und winterliche Ruhe ist eingekehrt.

Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu erledigen, aber wir vertrauen darauf, dass diese von den Mitarbeitern von Fischer-Haus noch durchgeführt werden. Nach der „akuten" Bauphase war es zwar manchmal schwieriger, die Mitarbeiter sowie unseren Bauleiter für „Restarbeiten" zu organisieren – die gute Auftragslage im Sektor Bau füllt die Zeit anderweitig. Das war manchmal etwas nervig. Davon einmal abgesehen, waren wir mit Fischer-Haus stets sehr zufrieden und können die Firma wie auch Herrn Schröder uneingeschränkt weiterempfehlen.

Wir sind sehr glücklich in unserem neuen Zuhause und leben in einem absoluten Traumhaus.

Familie Stegbauer